2008 wurde der ver.di-Literaturpreis für Prosa (im jährlichen Wechsel mit Lyrik und Kinder-/ Jugendliteratur) vergeben.
Preisträger war
Volker Brauns in der Insel-Bücherei erschienene Büchlein
„Das Mittagsmahl“.
Eigentlich ein Muss für alle, die mit Worten arbeiten…Nein, ich werde auch nicht dem Verlangen nachgeben, ein paar Sätze zu zitieren. Das Buch enthält zu viele solcher Sätze – und die anderen
haben es nicht verdient, ignoriert zu werden.
Der Text ist sparsam mit Eigenschaftswörtern. Wer Action sucht, ist sicher auch am falschen Platz. Es ist „einfach“ eine kurze Reflexion zum
Verhältnis zu seinem in den letzten Kriegstagen gefallenen Vater. (Es ist soweit "einfach", wie man dies bei Volker Braun erwarten kann.) Man kann sich dem Text nicht entziehen: Man ist
berührt.
(Slov ant Gali)