Die Dornen aus Stacheldraht schneiden den Wind,
und Worte sind Schnee in dem Stahl der Mauer.
Mein Lachen klingt spröde, noch eh‘ es beginnt,
wie Glas in das Schweigen. In Wissen und Trauer.
Die Gifte, die töten, zerfrieren im Eis.
Und Stacheldraht, Mauer behüten das Leben,
das Lachen und alle die Küsse – ich weiß.
Doch über uns Himmel – so schwer, ohne Schweben.
Ein Schwamm, der die Bitterkeit säuft und das Weinen
und Sehnsucht, der Himmel — ein Schwamm, sehr, sehr blau. Durchfrostete Lippen. Nur Wissen ist rauh.
Die Dornen aus Stacheldraht schneiden den Wind.
Wenn einst alle Winde zerschnitten sind,
steh‘ ich dann stumm und kalt an den Steinen.