Jetzt muss aber ich wieder behandelt werden, bettelte Lina nach einer leichten Pulsberuhigung. Rund um ihre offene Wunde hatte sie sich schnell selbst eingeschäumt. Ihre Marie brauchte nur den Rasierschaum abschaben, denn das Fingerthermometer der brüderlichen Schwester hatte a tergo stark erhöhte Temperatur festgestellt, sodass die nächste eindringliche Behandlung unumgänglich war.
Der Wecker war umgekippt, als Lina sich ihr Kleid von der feuchten Haut abziehen ließ. Unter der gemeinsamen Dusche hätte sie wortlos brüllen mögen, wie schön es doch war, in Mark eine Marie und an dieser Marie wieder ihren Mark entdeckt zu haben.
Still, nackt und tonlos tickend lag sie schließlich neben ihm. Die Minuten blieben zähflüssig wach. Endlich hörte Lina seine ängstliche Stimme. Du hast es gewusst? Sie antwortete so fest, wie die Dunkelheit der weißen Bettwäsche es hergab, Ich habe es gewollt. Der Schlaf kam gekrochen. Linas Bauch hatte er schon bedeckt, ihre Brüste, ihren Hals, ihren Mund. Da fielen ihr die noch nicht wieder ordentlich eingeräumten Kleider ein. Sie vergaß sie sofort wieder. Sollte ich die Pille absetzen, fragte das müde Gehirn. Während der Schlaf die Haarspitzen erreichte, nickte er.