In der Nacht,
wenn Käfer aus ihrem Versteck schlüpfen und
Blumenkelche mit ihren Düften locken,
kommt du zu mir,
deckst mich zu
mit deinem Körper und
erschöpfst dich
an der wollüstigen Nacht,
ergießt dich
in den Schlaf.
In den frühen Morgenstunden,
wenn der Wind die Blätter streichelt und
Knospen erblühen,
kommt du zu mir,
weckst mich auf
mit deinen Küssen und
summst mir
deine Lust ins Ohr.
In den frühen Morgenstunden,
wenn schwere Tautropfen von Grasspitzen fallen,
nehme ich in mir auf
all deinen Saft.
In der faulen Mittagszeit,
wenn Früchte gären und
Fliegen sich an ihnen betrinken,
kommst du zu mir und
entkleidest mich
im Schatten eines Baumes.
Immer
kommst du zu mir
wenn ich die Augen schließe.
Ludmilla Khodai, August 2007














