Nass stecken die Füße der Obstbäume
in den Feuchtwiesen,
wartend auf Sommersonne.
Nachts trippeln ihre Seelen eilig
auf den Katzbuckeln der Dorfstraße
und laufen sich warm.
Artig folgen sie dem Schlag der Kirchuhr
und heften ihr Wünsche an den Turm,
wo das Käuzchen wohnt.
Bald, flüstern sie, bald schlagen wir aus
und blühen und duften und fruchten
und zehren von Erde.
Schütteln ab was uns schützt,
werden nackt mit dem Frost
und sammeln nackt die Kraft für die Reife.
Bea Magdon














