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Slov ant Gali: Ich wünsch mir keinen Freund


Ich wünsch mir keinen Freund.

Die Welt dreht sich,

ohne,

allein

um mich.

 

Ich wünsch mir keinen Freund.

Wer mir sagt,

ohne,

ich hätte alles gut gemacht,

lädt mich ein,

ihm glatt zu glauben.

Ich lebte unbedarft eitel.

 
Ich wünsch mir keinen Freund.

Niemandem bliebe ich,

ohne,

greisenalt, Kind,

meine Fehler,

behielte ich

für mich.


Ich wünsch mir keinen Freund.

Alles andere

kann man

ersetzen.

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S
Hallo, ich weiß zwar nicht, wie "man" auf solche Texte kommt, aber ich weiß, wich ich auf diesen Text kam:<br /> Es war wirklich die Situation, in der ich mit dem Tod eines sehr guten Freundes unmittelbar rechnen musste und sozusagen meinen Vorab-Schmerz zu verarbeiten suchte. <br /> Was ist ein guter Freund? Was zeichnet ihn aus?<br /> U.a. wohl sein spezieller Umgang mit den eigenen Fehlern und Schwächen.<br /> Nur kann man eben nie das "lyrische Ich" mit dem Autor gleichsetzen. Da entsteht dann etwas, was man sooo nicht als ICH sagen würde, weil es (wie alles, was man sagte) nicht ganz richtig ist...<br /> lg<br /> Slov
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A
Wie kommt man auf solche Texte?
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