Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden
Am Abend saß er wieder im selben Sessel und lächelte. Max war nicht wieder zu erkennen. Der Junge zog sich zum Schlafen zurück, als es für Nastja Zeit war. Nachdem sich die Erwachsenen mit Küsschen von der Kleinen verabschiedet hatten, wühlte er ein Märchenbuch...
Post lesenMeine Mütze sitzt Schief Der Wind treibt mir Tränen ins Gesicht Im Park sind die letzten Rosen längst erfroren Der alte Ahornbaum kennt nur meinen Hund Der ihn anpinkelt (Ingrid Allstedt)
Post lesenEs fehlt nicht Augenlicht wenn Blindheit um sich greift. Die Krankheit, vom goldverzierten Thron geblendet finsteren Mächten sich zu ergeben, blieb dir erspart. Den Gott, den du erwähltest, wird die Wahl nicht reuen. Du fochtest für Verstand sich selbst...
Post lesenSo schwer hatte sich Michael das nicht vorgestellt. Einen Moment hingen seine Arme wie halb abgeschraubt herunter. Dann trat er hinter Galja, die ihren Mantel aufknöpfte, nahm ihn ihr ab, öffnete den Flurschrank, hing den Kunstpelz auf den Gästebügel,...
Post lesenDie beiden Männer, der lange junge und der kleinere ältere, hatten sich zusammen am äußersten Ende der Abfertigung postiert. Alle Passagiere mussten an ihnen vorbei, nachdem sie ihre Koffer vom Laufband genommen hatten. Michael rieb sich die Hände warm,...
Post lesenDie folgende Erzählung (?) fand ihrer für einen Abend unmöglichen Überlänge keinen Platz im FAK. Allerdings wirkt sie geteilt nur, wenn man die anderen Teile auch kennt... Eine wunde Stelle Galja wirkte auf ihrem Foto vergleichsweise bescheiden. Sie trug...
Post lesendein abschied schwängerte mich mit traurig schönen melodien unglücklich darüber bin ich nicht aber im zehnten monat komm wieder
Post leseneinmal noch tanzen dann kinderhänden spiel oder vertrauern im matsch trost auf dem weg zur sonne wüchse wieder wärme windstille flocke nie einsam vergänglich schön
Post lesenIch wünsch mir keinen Freund. Die Welt dreht sich, ohne, allein um mich. Ich wünsch mir keinen Freund. Wer mir sagt, ohne, ich hätte alles gut gemacht, lädt mich ein, ihm glatt zu glauben. Ich lebte unbedarft eitel. Ich wünsch mir keinen Freund. Niemandem...
Post lesenZerbrechlich wie Träume Unsere Wegspuren, gehüllt ins Dunkel Des Tags, wir leben den kalten Schlaf Unsres Traums. Deine alte Hand An der Rinde der winternackten Buche. Aus Schneeigem, blattlosem Geäst blickt sie Herab auf uns, majestätisch. So zerbrechlich...
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