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Der Friedrichshainer Autorenkreis lässt sich ans "Kunstkreuz" schlagen

Info für alle, die nicht dabei waren und die, die es genauer wissen wollen:
Gestern wurde das unten beschriebene Projekt kurz angesprochen - und spontan zugesagt, dass wir zu diesem Thema etwas zu bieten hätten und als Gruppe mitwirken werden. Hier nun die genaue Info:

Hallo!
Wie vereinbart sende ich Ihnen einpaar Informationen zu unserem diesjährigen 11. Kunstkreuz.
Neben der Kunstausstellung bieten wir als Begleitprogramm einige Veranstaltungen, wie einen Bandabend, gestisches Theater, Kinderveranstaltungen sowie Filmvorführungen an. Wir würden uns freuen, wenn wir den Friedrichshainer Literaturkreis für unseren Lesungsabend gewinnen würden. Das Datum für diese Veranstaltung liegt leider noch nicht hundertprozentig fest.Sie wird aber auf jeden Fall in dem Zeitraum vom 07.Mai bis 04.Juni stattfinden. Das Thema unseres 11. KunstKreuzes ist disese Jahr DIE KUNST DER KRISE und es wäre schön, wenn sich die Lesung im weitesten Sinne auch mit diesem Thema auseinandersetzt.

Informationen zum  11. Kunstkreuz in Friedrichshain-Kreuzberg

Zum 11. Mal veranstaltet der Kulturring Berlin e.V. 2010 das "KunstKreuz" rund um das Frankfurter Tor und den anliegenden Kiez im Zentrum von Friedrichshain. Vom 07. Mai bis zum 04. Juni 2010 verwandelt sich der Kreuzungsbereich von Warschauer Straße, Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee in einen öffentlichen Kunstraum, in dem zeitgenössische Kunst in Schaufenstern, Geschäften, Galerien und leerstehenden Gewerberäumen präsentiert wird.

Unter dem Motto "Die Kunst der Krise" will das alljährlich stattfindende Event dieses Mal die künstlerische Auseinandersetzung mit der Finanz- und Wirtschaftskrise thematisieren. Globale Aspekte können dabei ebenso reflektiert werden wie das lokale oder ganz persönliche Umfeld. (telefonisch wurde zwar der Wunsch nach Lokalkolorit geäußert - dies liegt nicht in unseren Möglichkeiten)

Die Kunst der Krise

"Künstler haben Lust auf Krise", konstatiert die Wirtschaftswoche in einer ersten Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Kunst seit dem Platzen der Immobilien-Blase in den USA - trotz Galeriensterbens, geplatzter Kunstmessen und zusammengestrichener Ausstellungsetats.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Kunst mitunter zum inhaltlosen Spektakel, zum Statussymbol degenerierte. Maler, Bildhauer und Fotografen beginnen, sich intellektuell mit ökonomischen Phänomenen auseinanderzusetzen und machen den Beinahe-Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems und die daraus resultierenden globalen sozialen Folgen auf unterschiedlichste Arten zum Thema ihrer Werke. "Geld-Gier-Krise" - ist das Motto eines internationalen Kunstwettbewerbs der Online Galerie artists.de, die herausfinden will, wie sich die globale Finanzkrise auf die Kunst niedergeschlagen hat. Für die enorme Resonanz - bis Ende Oktober 2009 wurden über 1.500 Beiträge eingereicht - gibt es nach Plattformgründer Stephan Widera nur eine Erklärung: "Das Thema liegt auf der Straße".

"Schluss mit Lustig - wir kehren wieder zu einer neuen Ernsthaftigkeit zurück", verkündet auch Daniel Birnbaum, Leiter der Frankfurter Städelschule und Kurator der diesjährigen Kunstbiennale von Venedig: "Künstler können die Krise nicht lösen, aber den Blick schärfen."

Mit einer neuen Lust auf Diskurs kommentieren auch viele Künstler und Intellektuelle die Folgen des Regierungswechsels in Deutschland - inklusive sozialer Krisenszenarien - wenn die Kunst nicht dagegenhält: Um die, die wegen der Politik der neuen Gelb-Schwarzen Regierung "demnächst aus der Gesellschaft herausfallen, zu schützen" - sagt etwa der Regisseur Christoph Schlingensief - "muss die Kunst ab jetzt zu wesentlich radikaleren Maßnahmen greifen!"

Kann die Kunst einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten? Kann sie schaffen, was politische Opposition nicht mehr schafft: Die Integration einer auseinanderfallenden Gesellschaft? Kann sie den Blick wieder schärfen und Freiräume aufzeigen, etwa für alternative Lebens-, Produktions- und Konsumformen? Kunst und Kultur sind gefordert - besonders in Berlin, nicht nur "Hauptstadt der Transferleistungen", sondern auch die der Künstler: In keiner europäischen Stadt leben und arbeiten so viele Künstler wie in Berlin. Ein gewaltiges kreatives Potenzial übt sich in der Kunst der Krise - wir sind gespannt...

Mit freundlichen Grüßen

Jessica Schneider

(Team: KunstKreuz)
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Z
<br /> ich glaube gehört zu haben, dass auch viele banken kunstwerke besitzen oder diese in stiftungen einbringen. ich glaube dies sollte auch nicht vergessen werden.<br /> <br /> <br />
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