Overblog Alle Blogs Top-Blogs Mode, Kunst & Design
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden

Werbung

gerade erschienen: Slov ant Gali "Gemeinschaft der Glückssüchtigen"

Liebe Freunde,

heute feierte unser langjähriges Mitglied Alois Hallner nicht seinen, sondern den Geburtstag von Karl Marx. Er würde sich sicherlich freuen, wenn ich ihm diese Buchvorstellung widmete...

Es ist wieder Zeit für Utopien

Es reicht nicht, jene einzelnen Stückchen des "Kapitalismus" nicht zu wollen, die gerade am meisten weh tun. Es reicht nicht einmal, den Kapitalismus insgesamt nicht zu wollen. Wir müssen auch etwas Anderes, Alternatives bewusst wollen und darauf hinarbeiten.

Warum „Gemeinschaft der Glückssüchtigen“?

 

Man führe sich das einmal vor Augen: Da verteufelt der dieses Deutschland repräsentierende (!) Prediger Gauck das einfachste Gefühl, das jedem denkenden Menschen gegeben ist, das Gefühl, glücklich zu bleiben oder werden zu wollen, als Sucht! Nur weil sich „die Masse“ der Menschen nicht vorstellen möchte, dass ihre Nächsten aus den Kriegen um Rohstoffe, die ihnen nicht gehören, als Leichen in die „Heimat“ zurückgebracht werden ...

Slov ant Gali hält das Streben nach Glück für zutiefst menschlich. Also stellt er die Frage, unter welchen Bedingungen die meisten Menschen die größte Chance auf ihr ganz individuelles Glück hätten? Dabei bezweifelt er, dass die heutige Gesellschaftsform, egal, ob „Kapitalismus“ oder „Marktwirtschaft“ genannt, also jene Art des Zusammenlebens, bei dem das Glück des einen auf dem Unglück mehrerer anderer beruht und eine Ware unter vielen wird, die man sich leisten können muss, dass also eine solche „Gesellschaft“ der Weisheit letzter Schluss ist.

Slov ant Gali verteidigt keinen Kampf für einen abstrakten „Kommunismus“. Was ist das denn? Wann wäre er wert, für ihn die Finger krumm zu machen? Doch wohl nur dann, wenn er eine glücksbringende Gesellschaft wäre. Was zu beweisen wäre ...

Konkret untersucht der Autor die Bedingungen, unter denen wir am wahrscheinlichsten alle glücklich zusammen leben könnten. Zum Beispiel, wodurch endete die Angst vor Krieg und Raub, vor Konkurrenz und Ellenbogen.

Was also ist warum der Nährboden, auf dem Glück fruchtbar reifen kann? Ant Gali meint, dass es Kriege gibt, das ist das Glücksfeindlichste. Aber wie werden Krieg - und damit auch Frieden - zu Fremdworten? Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Gründen für persönliches Unglück, die trotzdem nicht in der Macht des einzelnen liegen: Wann bereitet zum Beispiel „Arbeit“ am wenigsten Stress, macht nicht krank?

Wenn alle süchtig nach Glück sind und es trotzdem – oder deshalb? - nicht erreichen, dann muss doch etwas falsch organisiert sein. Können wir wirklich nichts Anderes tun, als mit entrücktem „Ommmm ...“ jeder für sich allein zu versuchen, die Welt um uns zu vergessen?!

Der Autor denkt DOCH, WIR KÖNNEN. Mit seinem Buch wagt er sich an Herleitungen für eine Gemeinschaft, die das Entwicklungsniveau unserer Wissenschaft und Technik bereits ermöglichen würde. Er mischt dabei Autobiografisches, Poetisches, Fiktionales mit wissenschaftlicher Logik.

Der Umgang der Menschen insgesamt miteinander ist krank, so krank sogar, dass wir erst neu danach suchen müssen, was denn gesund wäre. Denken wir kreativer! Bereiten wir unsere „Gemeinschaft der Glückssüchtigen“ vor.

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-tEpx8tnzDHQ/UXZDMUHCj4I/AAAAAAAAAVA/R_e5SzzUzxc/s390/GdG.JPG

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post