Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden
Flügel hat die Blüte bevor sie erwacht. Sie kam als Schmetterling nach Machu Pichu, blieb mit Krallenwurzeln in den Häuserfugen auf den Fundamenten, Felsen. Ein grünes Inkaherz Begonienblatt
Post lesenNach C. Vallejo Das Frühstück im Bus lass ich nicht aus. Kaffee und Surtido, den Saftmix aus frischen Früchten gepresst, dick und rosa und erstaunlich gar nicht so süß, weniger als hier das Brot. Ich hab noch ein frisches Hemd im Koffer, mein Shirt von...
Post lesenfür A. Döblin Als ich nach Cusco kam, die getürmten Steine sah, fugenlos gefügte Festungsmauern, zu Andenlöwenzähnen, zum Pumabiß und im satten Grün, im fetten Gras von Sacsayhuaman der Blüte Gelb, ihr Asyl – „Mensch Bieberkopf“, so ich zu mir so im Brösel...
Post lesenZwang Unsere Liebe ja sie stank so war sie tot und das Blut aus ihren Wunden nicht mehr rot Aus unsren Mündern floss nur Galle oh die süßen Küsse waren alle alle Warum kann ich es nicht lassen solch Verwestes anzufassen
Post lesenAuch die Frauen müssen wollen, ob sie wollen oder nicht... Was hatte sich Vögmann alles anhören müssen! Im Vorstand saßen fast nur Männer und Männer waren stets darauf aus, beim Sex ihre Männlichkeit vorzuführen. Lieber halfen sie heimlich mit Chemie...
Post lesenDu ungeborenes Kind in Gedanken drücke ich dich an meine Brust. In der Wiege meiner Wünsche stille ich dich. Das Lied meines Herzens hält Wache über deinen Schlaf. Im Spiegel alle Schönheit auf dem Glanz des Wassers, das der sanfteste Wind aufkräusel...
Post lesenM 舐 z 201 1 Bombenhagel.Aufgewacht! Viel zu lang hast Du geschlafen. Es wird schon wieder Krieg gemacht. Der Grund dafür? Län gst ausgedacht. Erinnre Dich: So nah die Nacht, in der Dich selbst die Bomben trafen kds
Post lesenküss mich wenn ich fliege trink mich wenn ich geh lausch mir wenn ich schweige schmecke was ich seh denk dich aus dem dunkel sein wir uns idee
Post lesenZürcher Friedhofsgedichte VIII Dunkel zieht über die Wiese der Anonymen mein Wesen hin: ruhelos; doch voller Respekt für Lautes, Leises, Gespaltenes, derer, die riefen, liebten, trauerten, hasteten und rasteten; deren funkelnde Asche sich in meine bizarrenTräume...
Post lesenZürcher Friedhofsgedicht XII Im raschen Abschied schwinge ich, will nichts, als rasend schwingen; ein Engel lacht im sauren Regen, wenn die verkehrten Vögel singen. Holder Engel mit zarten Brüsten, faltest deine Hände über ‘m Schoß, wie Marmorrosen sich...
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