Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden
Sam und Samantha bemerkten in ihrem erwartungsvollen Glück die Angst in Abeas Augen nicht. Auf das Schwesterchen freute sie sich. Die Mum war ganz anders, wenn sie, Abea, an ihrem Bauch horchen wollte, was denn das Kleine darin so empfinde. Stundenlang...
Post lesenLängst wusste ich nicht mehr, wer ich und wer Sam war, und wer … Nein, natürlich wusste ich um Abea. Aber in meinem Gehirn verschwamm Sams Erzählung mit Bildern, die sie heraufbeschworen, zu einem neuen Film. Anfangs hatte ich mich noch gefragt, wieso...
Post lesenEs war schon ein seltsames Gefühl. Zur Schule gehen. Mit Kindern, die hier groß geworden waren, alle Wörter kannten, die fremden Dinge, die sie bezeichnen sollten, ja, die sogar genauso aßen wie ihre Nachbarn. „ Sag, ich heiße Abea!“ Das hatte ihr Sam...
Post lesenSie war über eine Schwelle getreten. Hinter ihr war nichts, jedenfalls nichts, woran sie sich hätte erinnern können. In diesem Moment wusste sie nicht mehr, was sie jemals erlebt hatte, vor allem nicht, was gerade passiert war. Nur, dass sie sich nicht...
Post lesenAbea (Slov ant Gali) Möchte ich in fremden Gehirnen lesen können, vor allem jetzt in seinem – wo ich sowieso schon zu viel weiß? Für meinen Beruf wäre es von Vorteil. In diesem Fall aber …. Nein, wahrscheinlich möchte ich es nicht. Ich leite den Mann...
Post lesenIch staunte: Gerade sprach er den Namen zum ersten Mal richtig aus. Es half nichts. Kolumbus blieb verschollen. Vielleicht ließ er sich gerade füttern von einer Nachbarsoma, die ihren „Puttilies“ Körner auf die Wiese streute und den plötzlichen Zuwachs...
Post lesenDann erzählte der Kleine, Einstein hätte sich am letzten Abend komisch benommen. Er, Tim, habe das Huhn ganz still in einer Kohlenecke gefunden, bis zu seinem Wassernapf im Stall getragen und den Schnabel ins Wasser gestuckt. Einstein lag mit dem Kopf...
Post lesenEinstein und Kolumbus waren Hühner und – wie alles bei uns – etwas Besonderes. Mein kleiner Bruder Tim hatte sich schon seit langem Tiere gewünscht. Ein Pferd, einen Esel, eine Kuh, eine Ziege, Schafe, Hühner, Enten, Kaninchen oder einen Waschbären. Ich...
Post lesenJa, ich bin kränklich! Aber an nervende Zudringlichkeit grenzend beharrlich. Wie ein Ruderer konnte ich Zug um Zug meine mageren Ärmchen für eine Bewegung einsetzen, die sie an ein Ziel bringen würden, was während der ganzen langen Ruderei unsichtbar...
Post lesenAchram war Kurde und mir als Fremder unter Fremden besonders sympathisch. Gelegentlich hatten wir unsere Sitzplätze nebeneinander. An jenem Tag gab es eine Pause während der Lesung. Die Zuhörer liefen gesittet zur Theke herunter, um ein paar nichts sagende...
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