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polinske - jurgen

Jürgen Polinske: Blütenwind - eine leise Nachricht aus dem fernen Korea

(Blütenwind – eine leise Nachricht aus dem fernen Korea) Als viele an Stricken zogen stürzte der Wall Schutt zu wenig um Gräben zu füllen In den Kumgang-Bergen umhalsen sich Menschen zwirnen Familienfäden fester macht die Zeit sich ein Seil begehbar

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Jürgen Polinske: N.N.

N.N. [1] I. Frei! Gebt sie frei! Angela, liebe Luis, Mikis und Nelson Ich habe Den Text der Karten im Kopf II. Habt ein Auge auf mich! Besser zwei Dass mir nicht traumhafte Worte Mein Blut nicht Tinte den Weg Auf das Papier hin finden Mein Denken zu Wandel...

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Jürgen Polinske: Am Morgen

Die Erinnerung an mein Paradies aus dem ich mich nicht vertreiben lasse heißt: Traum 06.05.2006 Am Morgen hör ich noch das Gras wachsen was die Biene der Blüte verspricht Steine Schmetterlingen neiden (schlecht zu verstehen, der Tag ist zu laut) Nachtfalter...

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Jürgen Polinske: Wie´s zusammengehört?

I . Gaza Gitter aus Der eisernen Seele Zerschossener Häuser Wahrheit? Weichsel Warschau Wieder ein Winter 45 Im Frühjahr 2010? II. Gaben Güter und Grüße Essen und Beton Den Seelen Körper zu geben Den Körpern neue Kraft Dem Stahl wieder Halt Der Schiffsbauch...

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(jetzt da die Betschemel brennen)

„ ... Jetzt da die Betschemel brennen, ...“ Paul Celan Inmitten von Restwärme aller Liebe erfrieren die Worte Jetzt, da Türme stürzten atme ich Staub An Lidschwere erkrankt die Augen Stähle wetzen, schmerzt die Ohren Ich trinke Steine Laßt mich Haß will...

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Jürgen Polinske: Die blaue Stunde

In der wachsenden südlichen Nacht Fügen sich aneinander Weiß und Gelb Schmiegen sich Schmeichelnd Dem Blau Grün wiegt sich im Grün Hinter dem Gegen Rot Schwarz aufsteht So streiten die Farben Um Harmonie

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Jürgen Polinske: Ein Sommermai

1. Im Alentejo Noch hat er Wasser der Sado für Ölbäume Pinien Korkeichen Auf den Inseln im Gräsermeer Sie beschatten sich gegenseitig Dem Eukalyptus hängen die Blätter Wie sieglose Schultern Ginster sonnenwarm und riesig Am Rande des Grüns Klee und Rosmarin...

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Jürgen Polinske: Tomar

I. Tiere Des Pochkäfers Larven wie sind sie in Bibliotheken verhaßt Die Fledermaus hat sie zum Fressen gerne Leuchten die Sterne unter ihr ist sie erwacht Der Bibliothekar wußte sie über sich und schlief einen ruhigen Schlaf Diese Symbiose aber heute...

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In Porto (Jürgen Polinske)

Der hohe Morgen unversehrt zerschnitten in Blau und Blau und Blau von Möwenschwingen Meine Augen trinken was hervorquillt das Blau hinter dem Blau dem Anfang von allem

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Alcobaca

für Marina Im Leben gebührt Dir der Thron Ines meine Ines Um Dir in die Augen zu schauen mag ich nicht Dein Grab dem meinen gegenüber Mag dem Wind vertrauen mit den Wolken ziehen Tropfen für Tropfen dienen dass wir in Blüten erstehen Ich warte nicht auf...

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