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Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden

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polinske - jurgen

Jürgen Polinske: (ohne Titel)

Die späte Schwalbe und die frühe Fledermaus plauschen mit den Pferden hier am Haus die wachen am Giebel über Wohlsein und Übel nur wiehern können sie nicht. Rosen und Düne sind mein Gedicht gehüllt in die Seide der Nacht Leise rauscht der See und lacht:...

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Jürgen Polinske: Ach, Buddha

Ich werde wieder geboren wenn mich die Sonne holt ziehe ich als Wolke die Berge hinauf weine am Gipfel dann kehr ich wieder als Bach kühl in den Tälern geschmeidig an Mädchenfüßen geschwätzig mit Mühlen helfe Gräsern, den Tieren und dir den Durst zu löschen...

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Jürgen Polinske: Tulipana

Persische Schöne Deine Farbspiele so wild Komm, reich mir den Kelch Der Rand aus Flammen Im Innern das Licht, Gelbgold Glut meiner Liebsten Du Ungeschminkte Ich spüre deine Lippen - Die Lust steigt nach Frost

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Jürgen Polinske: Once nueve

Noch im August flimmert mein Herz Vence –re – mos, Vence – re - mos bellt im September Stakkato wie Maschinengewehre die Moneda wird bom bar diert Ich sehe Blut fließen aus den Tälern der Anden spüre das Würgen am Hals der Mapuche höre das unvollendete...

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Jürgen Polinske: Dichterbegegnungen

zur Cita de la poesia 2012 (Spanien im Herzen 1936-39) Hölderlin verliebte sich, läse er Neruda, seine Zeilen aus „España en el corazon“ Liebe im Geruch von Pulverdampf und Schweiß, der Sonne wegen und der Angst, Blut und Blei zu schmecken, dass starr...

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Jürgen Polinske: Seltsam

die Schabe flieht nicht das Licht und der Tag ist so hell Eine Ameise umrundet sie berührt sie am hinteren Beinpaar berührt ihre Fühler läuft rückwärts dann mehrfach - Warum nur folgt ihr die Schabe Das Ameisenvolk wird tanzen bei so viel Proviant

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Jürgen Polinske: Zum Piton de la Fournaise 1

Im Tal zog Nebel auf / Ein schlechtes Zeichen zu so früher Stunde / Am Parkplatz unterm Gipfel setzte Regen ein / Regen, Regen, Regen - ein Regen, kalt wie im November in Berlin / Wolken im Gesicht, grau und trist, wie einst Soho, undurchdringlich / Als...

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Jürgen Polinske: ***

Marmorklippen die falben Farben darin Spuren des Sickerwassers Der Fischer fürchtet selbst Flüsterworte verdürben den Fang Den Peters-Fisch erjage stumm Fischfangflotten schwimmende Fabriken Kolosse aus Stahl Ketten gehen über Korallen zermalmen den Grund...

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Jürgen Polinske: Wortlos

Zeichnung mit Reim für H. Johannsen der plädiert: Zeichnen und Malen kann jeder Plötzlich versteh ich Apfel, Knoblauch, Paprika vom Borkenkäfer die Manuskripte Lerchen im Gleitflug Lärchen im Nadelfall Schmelzen der Erde und blaue Kälte verkrustet den...

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Jürgen Polinske: Meine Frau bittet mich:

Schreib mir einmal ein Gedicht, das von den Reimen lebt, das, wenn es bitter schmeckt, nicht vor Süße auch klebt, Überraschungen birgt, nichts was erschreckt, Freude und Neugier erweckt. Laß uns im Himmelblau die Sonne scheinen, oder beide im Mondlicht...

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