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Slov ant Gali: Eine wunde Stelle (6)

 

Der Tag des Abschieds näherte sich wie im Zeitraffer. Michael war sich sicher, dass Nastjenka ihn mochte. Auch Galja nahm ihn als Mann und zukünftigen Ernährer an. Über mehr wollte Michael nicht nachdenken. Was aber bliebe von all dem, sobald er zugab, dass er nicht das golden schimmernde Germany verkörpern konnte, das Galja zu ihrer Heiratsanzeige veranlasst hatte?

Zwischen ihm und Galjas Träumen lag seine Nummer im Arbeitsamtsbereich Lichtenberg von Berlin. Doch inzwischen wünschte er sich nicht nur eine Frau und eine Familie, sondern genau diese.

I already wondered that they let me go abroad for this holyday without satisfaction of Nastjenka´s father. He would never give. Or he would – with my money in his hands ...“

Sollte Michael Nastja ihrem leiblichen Vater sozusagen abzukaufen? Dann müsste er jetzt einfach fragen: „How much would take it us?“ Bevor er sich dessen bewusst war, hatte er es getan. „I just don´t know“, antwortete sie.

Nein, Micha wusste es auch nicht. Aber er wusste, genau jetzt war der Moment, wo er seine Situation offenbaren musste. Wenn Galja ihn wirklich liebte, dann...

I have an idea. Why don´t you go back alone and I save Nastjenka against all offices till we can come together as an entired family. In this time I teach her German. I will take me the time.“

Was erzählte er da nur?! Dass er sich die Zeit, das Mädchen die deutsche Sprache zu lehren, nicht nehmen musste, weil er im Überfluss davon haben würde, warum sagte er es nicht? Was wusste er denn aber wirklich? Nicht einmal gegen welche Ämter er noch jemanden beschützen, ja mit wem er eigentlich je zusammenkommen würde. Die Hoffnung auf ein Leben mit Nastja bliebe erhalten, bis....

You take her with violence?“

Ob er Nastjenka mit Gewalt wegnehmen könnte? Wieso das? Auf keinen Fall. Was traute sie ihm zu? Aber der Klang ihrer Stimme … Nein. Das war keine Frage. Das war eine Aufforderung, es so darstellen zu dürfen. So wäre das Problem, Nastja über die Grenze zu bekommen, bereits gelöst. Sie würde dann alles tun, um für immer nachzukommen.

Aber die Zweifel in Galjas Augen. Wie lange? Woher sollte er das wissen? Und offen lügen wollte er nicht. Nur bittend sah er sie an.

With violence. With violence ...“

You tell it Nastja? You tell her that she has to do what I order her to do? You tell her with every German word she can use the chance is higher to get her mother back here for ever?“

Yes, I´ll do so.“


Sie schliefen kaum in der letzten Nacht, auch nicht miteinander, sie lagen nur dicht an dicht. Bevor sich Galja von Michael verabschiedete, drückte sie ihm etwas verlegen eine frische Dose mit Kamillencreme in die Hand.

Nastjenka often becomes sore…“ „I know ...“


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