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Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden

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gali - slov ant

Trauriges Kampflied (was aus Lanzelot geworden ist...)

Werde ich zum markt getragen schaue ich so traurig aus denn ich fühl mich nirgends sicher menschen sehn wie schlachter aus Bitte gebt mir eine lanze mühlen gibt es überall wenigstens ging ich aufs ganze und ich kämpfte bis zum fall Don oh Don oh Don Quichoote,...

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wehrlos

Gerüstet mit einer schutzbrille gegen lichtbogenworte machen mich doch deine blitze blind

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Der Spiegel als Freund

Herr Max in seinen Spiegel schaut, der zeigt, wie herrlich Max gebaut. Herrn Max sind Zweifel nie gekommen, bevor er einen Spruch genommen. Denselben hatte Max verehrt – Im Spiegel sah er ihn verkehrt. Der Schock war einfach abzuwiegeln: Die Wahrheit...

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Ein fast jugendfreies Umweltgedicht

Besorgt um Woll, den Hütehund, fragt sich Susann, ist der gesund. Er tobt nicht wie ein Lebenstank – dann ist er ohne Zweifel krank. Ihn überfiel, oh, welcher Schuft, der Dreck aus der verschmutzten Luft. Das arme Tier konnt sich nicht wehren, das Sannchen...

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Slov ant Gali: ergreifende lesung

erst musst ich den eintritt in euro löhnen dann kam die eröffnung mit gitarrentönen der künster ergriff entschlossen das wort schließlich waren wir seinetwegen ja dort noch vibrierten in mir verborgene saiten da begann sein nachtbuch gefühle zu reiten...

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nachbar

immer morgens zwischen sieben uhr fünfzehn und sieben uhr dreißig verließ er das haus steckte antwortbriefe ein auf grüße die er nie erhalten arbeits-lose arbeitstage brauchen ihre ordnung sein verwesungsgeruch fiel auf

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Verlockung

Rattenfänger, he, spiel mir dein Lied! Kann ohne Spiegel nicht prüfen, nicht prüfen bin Kind ich oder Ratte. Ich verspreche, dir zu folgen, wohin immer du mich führst, nur weit, so weit von Plätzen ohne Morgen. Kann schlafen nicht noch wachen – die Bilder...

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Zeitspiel

Wie dauerst du mich, weil du mir sekund ieren musst, minut iös festhalten, wie viel Kämpfe du mir stunde st. So vieler Tage Werke machen mich zum Wöchne r, dem es am Monats lohn fehlt. Die Jahre meines Lebens sind dicht gefüllt. Dein allein ist leere...

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im bad

im spiegel dein bild im herbstlaub du strichelst ein pferd darauf und ein mädchen pflückt butterblumen sprichst du es an läuft es davon

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Neruda über mir

Du brachtest den Menschen das Feuer großer Worte. An Kordillerenfelsen geschmiedet dem Schnabel des Kondors preisgegeben fallen Fasern deines nachwachsenden Fleisches auch in meinen Mund. Kläglich quellen sie zu traurig kleinen Gesängen.

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