Vorstellung der Autorengruppe, Schreibaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation zwischen Schreibenden
Durch fak
Da hatte er schon die nächste Werbeanzeige in der Hand. Diesmal unter „Stellenangebote“: „ALS SAMENSPENDER bis 2000 € nebenbei verdienen.“
Es folgte eine Telefonnummer im Ortsnetz.
Würde Karla eben öfter zurücktreten als heute. Manns war er genug und diese Arbeit versprach, sowohl nützlich als auch interessant zu werden.
So zögerte er nicht lange und wählte die angegebene Nummer. Sein Tatendrang wurde nur leicht gebremst, als sich kein Privatinstitut meldete, das Samenspender suchte, sondern eine programmierte Männerstimme auf die Bedeutung von Samenspenden hinwies und eine Faxabrufnummer nannte, unter der weitere wichtige Informationen zu erhalten seien.
Natürlich war diese Nummer die nächste, die Markus anwählte, obwohl er auf die Kosten von 1,93 € pro Minute hingewiesen wurde. Aber was waren ein paar Euro Telefongebühren gegen ein in seiner männlichen Natur liegendes dauerhaftes Monatseinkommen?
Die erste Fax-Seite begann vielversprechend:
„“Samenspender – Handwerk mit goldenem Boden
... die von uns aufgezeigte Tätigkeit ... den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Forschung dient. ...
Und wer ... kann schon noch von sich behaupten, im Beruf auch wirklich tiefste Befriedigung zu finden? ... für sein liebstes Hobby auch noch bezahlt zu werden? ...“
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